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FAQ zum Zweitveröffentlichungsrecht

09.03.2015

Die Arbeitsgruppe „Rechtliche Rahmenbedingungen“ der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat Frequently Asked Questions zum Zweitveröffentlichungsrecht (§ 38 Abs. 4) veröffentlicht.

FAQ zum Zweitveröffentlichungsrecht

Am 26. Juni 2013 hat der Bundestag eine Novelle zum Urheberrechtsgesetz (UrhG) auf den Weg gebracht. Diese Novelle bezieht sich auf § 38 (4) UrhG und ist zum 1. Januar 2014 in Kraft getreten.
Dieser neue Paragraf lautet wie folgt:
„Der Urheber eines wissenschaftlichen Beitrags, der im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschungstätigkeit entstanden und in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung erschienen ist, hat auch dann, wenn er dem Verleger oder Herausgeber ein ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt hat, das Recht, den Beitrag nach 12 Monaten seit der Erstveröffentlichung in der akzeptierten Manuskriptversion öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies keinem gewerblichen Zweck dient. Die Quelle der Erstveröffentlichung ist anzugeben. Eine zum Nachteil des Urhebers abweichende Vereinbarung ist unwirksam.“
Mit dieser Regelung erhalten Urheberinnen und Urhebern wissenschaftlicher Beiträge, die bestimmte Bedingungen erfüllen, das Recht, diese Werke als Zweitveröffentlichung zu publizieren, auch wenn dieses Recht im mit dem Verleger der Erstpublikation geschlossenen Publikationsvertrag nicht vorgesehen sein sollte. Dieses neue Recht wird als Zweitveröffentlichungsrecht  bezeichnet.

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