Aktuell

Zweitveröffentlichungsrecht für Wissenschaftler

28.04.2015

Wenn Wissenschaftler ihre Publikationen im Open Access frei ver­füg­bar machen wol­len, kann das seit 2014 gel­tende Zweitveröffentlichungsrecht hel­fen. Es gilt jedoch nur mit eini­gen Einschränkungen. Was wis­sen­schaft­li­che Autorinnen und Autoren tun kön­nen, um eigene Veröffentlichungen zugäng­lich zu machen, behan­delt ein Policy Paper des iRights.Lab.

Das Papier bietet vor allem Wissenschaftlern aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften einen Überblick über die geltende Rechtslage. Zugleich dient es als Entscheidungshilfe, um herauszufinden, in welcher rechtlichen Situation sie sich gegenüber ihrem Verlag befinden. In einigen Fällen können sie ohne Rücksprache mit dem Verlag ihre Werke online abrufbar machen, in anderen ist es notwendig, dass sie mit dem Verlag in Verhandlung treten.

Ein Weg für Wissenschaftler, dafür zu sorgen, dass sie ihre bisher unveröffentlichten Werke der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung stellen und damit für eine weitere Verbreitung sorgen können, sind sogenannte Vertragszusätze. Daher werden konkrete Formulierungsvorschläge für Vertragszusätze auf ihre Wirksamkeit hin untersucht und ein Vorschlag dafür gemacht, welche verwendet werden sollten.

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